Die jährlichen Brandschäden in Deutschland sind keineswegs klein:

 

235.000 Wohnungsbrände in Folge von überlasteten Elektro-Geräten, defekten Kabelagen und vergessenen Herden oder Zigaretten haben im vergangenen Jahr wieder rund 60.000 Verletze, die mit leichten Rauchvergiftungen und heilbaren Brandwunden davon gekommen sind, gefordert.
Weitere ca. 6.000 Menschen hatten weniger Glück und haben schwerste Rauchvergiftungen, bleibende Hirnschädigungen und unheilbare Brandverletzungen erlitten. Oft mit der Folge lebenslanger Pflegebedürftigkeit. Letztlich sind jährlich etwa 600 Tote zu betrauern, für die jede Hilfe zu spät kam.
Die am schwersten getroffenen Opfer sind überwiegend Kinder und Senioren.

 

 

 

 

 

 

Materielle Sachschäden betragen jährlich rund 480.000.000 EUR. In der Regel tragen die deutschen Versicherer diese Schäden. Zusätzlich fallen Folgekosten für Krankenversorgung, Pflegeaufwendungen und Sozialleistungen für die Brandopfer an, so dass der tatsächliche Schaden in Zahlen ausgedrückt jährlich einen Betrag von rund 1.500.000.000 EUR erreicht.

Es ist schon bemerkenswert, dass diese alljährliche Schadensumme so groß ist, dass man von dem Geld, das zur Schadensregulierung ausgegeben wird, jedes Jahr, jedem Bürger für einen Kaufpreis von über 15,- EUR einen neuen Rauchmelder schenken könnte.